Kolumne Ulmer Wochenblatt

In der heutigen Kolumne habe ich über eine Lesung im Rahmen der Ulmer Literaturwoche geschrieben. Zu Gast die österreichische Autorin Anna Weidenhölzer mit ihrem  neuen Buch „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ . Hier geht es zum Bericht des Ulmer Wochenblattes 

Nachtaktiv - die Kulturkolumne von Frede Ferber im Ulmer Wochenblatt

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Trainer C – Ferien sind vorbei

In der ersten Ferienwoche habe ich über den STB den Lehrgang Trainer C – Breitensport Fitness und Gesundheit – Natursport Winter“ im Stubai absolviert. Weitere Infos gibt es auf www.stadtkindwandern.de.

Mit den Albfetza geht gerade die Bierzeltsaison los. Aktuelle Termine findet Ihr auf der Webseite.

Und ja, die Ferien waren super entspannend!!!

Frede Ferber mit Europaflagge im Stubai

 

Tatort – Nachbarn

Saddam und Gomera! Cooler Tatort. Ein spannender Nachbarschaftskrimi im oberflächlich sauberen Vorstadtidyll, versaut, gemein und hinterhältig. Schöne Erzählstränge, die Familien liefern sich im Verlauf der verschachtelten Geschichte selber ans Messer. Abgründe tun sich hier auf, und das in deutschen Vorgärten. Intelligent gemacht, feine Musik, gute Schauspieler. So macht der Sonntagabend trotz leichten Krankheitsanfall Spaß. Die Kölner Ballauf und Schenk haben da wieder mal was feines geliefert. Leiche im Garten verbuddeln ist zwar ein alter Hut, hier aber neu und gut verpackt. Und ja, ich muss meine Nachbarn noch genauer beobachten. 8 von 10

Hier geht es zur Facebookgruppe Tatort Ulm

Tatort – Borowski und das dunkle Netz 

Borowski und das dunkle Netz
Wow! Schulfernsehen vom Feinsten. Im „sogenannten“ Dunklen Netz! Fürchterliche Schnitte, alberne Animationen. Einfache Sprache, ein frauenfeindlicher Ausflug in die 70er. Der stotternde Nerd ist nicht mal ansatzweise lustig, dass durfte nur Monty Python . Die musikalische Untermalung ist ein Ausflug in Bmoviehölle der 80er. Eine lauwarme Romanze zwischen Sarah Brandt (Sibel Kikelli) und dem Staatsanwalt sabbert durch die Sonntagabendhölle. Klaus Borowski (Axel Milberg ) überspielt so unglaublich und versucht seinen gefühlten Hamletgenius in jeder kleine Ritze zu pressen. Ich hatte Böhmermanns Backpfeife diese Woche erst nicht verstanden, mittlerweile komm ich langsam auf der dunklen Seite der Satire an. Die Hälfte der Schauspieler wäre heute Abend am Volkstheater gut aufgehoben gewesen. Das Stück : Der lustige Hannes fährt nach Gütersloh! (Ich spendiere ein Ausrufezeichen) wäre mit Polizeipräsi Wolfgang Eisenberg (Michael Rastl) ein schenkelklopfender Brüller geworden.

Weia. Wenn ich mal Zeit habe, soviel zu schreiben, dann muss das Ding ja höllespannend gewesen sein. Siri heißt jetzt Sabine, und Borowski zeigt hier seinen stärksten Auftritt. Er schmeißt dieses Beruhigungstabletten verführende Höllenweib in Form eine Handys aus dem Auto. Rettet mich! Das erste Mal gibt es von mir 2 von 10. So spendabel bin ich aber nur wegen der Szene mit der Bärenfalle. Tatort , das war nichts.